Donnerstag, 20. Dezember 2012

fuck this, i'm gonna be a hairdresser.

es ist wieder so vieles passiert, aber jetzt ist es klar und offiziell:
ab februar wird mein kampf um die schere beginnen.
ich werde in dem salon, in den ich immer wollte, meine ausbildung machen und vielleicht drei jahre, vielleicht kürzer, die kunst des haare schneidens und färbens erlernen - auf allerhöchstem niveau.

lehrjahre sind keine herrenjahre.
aber verdammt noch eins, danach werde ich die ganze welt erobern!!!





this is a lesson learned.



Sonntag, 16. Dezember 2012

How to do, where to go, what to do without you?

oh mein gott, es ist fast schon weihnachten und ich hab noch kein geschenk!! 
jedes jahr der selbe stress, anstatt mal vorher an weihnachten zu denken (das findet schließlich jedes jahr statt. mensch, mensch.

auf jeden fall hat mich der stress auch wieder gepackt.
was verschenkt man, wem möchte man etwas schenken und wie zur hölle soll das alles ins spärlich gesetzte buget passen?

alles egal. statt weihnachts-bummel-stress grüßen freundlich die online-shops mit verlockenden angeboten, die das herz zum höher schlagen bringen, duften waffeln und glühwein an den weihnachtsmärkten an jeder ecke und die kleinen becher wärmen die roten eiszapfen, die sich aufgrund noch immer fehlender handschuhe meine hände schimpfen.
die großen kaufhäuser locken mit verheißungsvollem duft, umhüllen die sinne mit dezenter weihnachtsmusik und gut geschultem personal und wickeln den gutgläubigen einkaufswütigen trotz immenser preise um den finger.
schnurrend folgt man jedem noch so kleinen angebot, stöbert sich durch alle eckchen, an denen ein schild in roten signalfarben auf gesenkte preise hinweist und vor lauter angebot vergisst man völlig, was die eigentliche weihnachtsidee war.

man schummle sich durch all diese hindurch, bibbere vorm glühweinstand und verneble sich den objektiven blick mit kleinem extra amarettoschuss - die weihnachtszeit ist eingeläutet.


für extra-frohe weihnachten und einen liebevollen schwung nachschub für's portmonait:
merry christmas.







Montag, 10. Dezember 2012

smile again.

i'm so tired of being good. - allison, cry baby, 1990

es schneit. vorsichtig tapst sie die straße entlang. es ist glitschig und sie kommt des öfteren ins rutschen, aber sie kichert vor sich hin wie ein kleines kind. die sonne scheint, es ist aasig kalt und es schneit, große, dicke, flauschige flocken fallen ihr auf den kopf und hüllen ihr haar in nasse, bauschige watte. sie legt den kopf in den nacken und versucht die schneeflocken mit dem mund zu fangen.


sowas passiert, wenn man morgens um 7 versucht,
anständige bilder auf die reihe zu kriegen. schade!
es macht nämlich keinen spaß, alles in dunklen farben zu sehen, es macht keinen spaß, ständig genervt zu sein und glücklich zu tun.

nur, weil ich nicht rumhüpfe wie ein gummibärchen auf speed., hat meine kollegin neulich gesagt, als sie mal wieder eine standpauke ihres gesichtsausdrucks wegen bekommen hat.

im moment ist alles so verdammt gut und ich halte mich wieder damit auf, herumzumotzen.
wo bleibt meine selbstdisziplin??



es gibt ganz viel tolles, mein liebster hat ein winziges bisschen mehr zeit, ich hab meinen einen job geschmissen und hab deshalb so viel mehr zeit, ich merke langsam die fortschritte, die ich in job #1 mache und habe ganz liebe menschen um mich herum.

was will man mehr?

und in diesem sinne:
frohe vor-weihnachten!

Freitag, 7. Dezember 2012

..and i want it painted black!

schwarz und weiß ist ja im moment ach so modern, und auch ich kann mich diesem trend schlecht bis gar nicht entziehen - zumal vieles meiner in letzter zeit erstanden fashion-schmuckstücke sich auf die basisfarben konzentriert. auch in meinem schlafzimmer ist mein cappuccino-braun  an den wänden dem schlichten weiß gewichen und meine geliebten blümchen-bettlaken mussten puristischer schwarzweißer wäsche den platz überlassen.

heute bummle ich entspannt durch die stadt, auf der suche nach dem einen oder anderen wärmenden teil und ein wenig weihnachtsschmuck in den basicfarben.
silbrige kugeln waren noch vom letzten jahr da, aber finde mal schwarzen weihnachtsschmuck - fehlanzeige! dunkelbraun, dunkelstes bordeaux, tiefdunkles blau - all das in allen variationen, in tropfen-, schlichter kugel-, eiszapfenform und (und da beweist sich die facebook-/whatsapp-sucht als wares wunder) um gottes willen, vergiss die schei
ß herzen nicht!
(für alle, denen das jetzt nichts sagt: in letzter zeit gingen gerüchte um, bei denen es hie
ß, whatsapp würde kostenpflichtig werden. wird es nicht, aber das war immer der abschluss-satz für alle gegenteiligen aussagen des whatsapp-marketings)

aber in schwarz.. pustekuchen. karstadt, das alsterhaus, butlers, thevs und sogar mein geliebtes depot lie
ßen mich herzlos im stich.

also wird sich zuhause kurzerhand der pinsel und die vom basteln übrig gebliebene schwarze acrylfarbe geschnappt und ein wenig kreativ gehandwerkelt (und natürlich muss dabei eine kugel kaputt gehen, wo gehobelt wird,..)

wie auch immer, alle rot glänzenden kugeln haben sich ihr mattes, schwarzes kleid übergeworfen und nun wird weihnachten hochmodern und wahnsinnig einzigartig.



..und so weicht der herbst dem winter.


deko, deko, deko - weihnachtsmusik. überall riecht, klingt und sieht es nach weihnachten aus - dem kann man sich gar nicht entziehen.
also schnappt sie sich ihre weihnachtsbox vom dachboden (gerumpel, krachen, fluchen und stolpern inklusive, man hat ja keine lust, den dachboden mal in ordnung zu halten) und macht sich ans werk. spotify liefert die passende musik und die mandarinenschalen auf der heizung den duft. auf geht's.

soweit zur theorie. da die dame aber heute bummeln war und die woche über unglaublich viel gearbeitet hat, lässt sie sich mit dem schnaufen eines nashorns nach zwei kilometern dauerlauf auf den stuhl vorm pc plumpsen und rechtfertigt ihre plötzliche demotivation mit sozialen recherchegründen.

hoffentlich kommt nach diesem post dann doch noch der heiß ersehnte motivationsschub.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

snow - white and hot wine punch.

der schnee glitzert und wir haben so ein verdammtes glück, noch einen sitzplatz bekommen zu haben. glühwein wärmt uns die hände und unser gelächter die seele - es ist voll hier drinnen, aber es ist ein fasntastisches gefühl, den schneesturm zu sehen und zu wissen, wie es sich anfühlt, später durch die weissgeschneiten flächen zu tapsen, immer darauf bedacht, auch die glattem stellen zu beachten, die so liebevoll zum auf-den-boden-plumpsen einladen.

als wir dann doch noch über den weihnachtsmarkt schlendern, verfangen sich die schneeflocken in unseren jacken, taschen, wimpern.

ein tolles gefühl ist das, endlich macht der winter seinem namem alle ehre und verwandelt gleichzeitig die welt in einen glücklichen, sorglosen ort.
schnee verwandelt die welt in einen ort, an dem man leben möchte, hat mir mal jemand gesagt, und jetzt verstehe ich ihn.

diese paar stunden mit einer lieben freundin und ein paar glühwein lassen die welt von jetzt auf gleich so viel schöner aussehen.

Montag, 3. Dezember 2012

him.


es ist ein lauwarmer sommerabend und sie ist mit ihrer besten freundin unterwegs. deren freund ist wirklich anstrengend, sie wollten sich nur einen schönen abend machen, ein bisschen was trinken und tanzen. den abend genießen.
um ihn loszuwerden, laufen sie los und stolpern kichernd in die bar, die sie mittlerweile so gern mögen. bewaffnet mit jeweils einem cocktail huschen sie nach hinten, dort ist es immer so gemütlich und vielleicht findet er den raum so schnell nicht.
als die beiden rein kommen, bleibt sie auf einmal stehen. ihr blick bleibt an einem jungen herren kleben; er ist mit zwei freunden da und sitzt mit dem rücken zu ihr.
ihre freundin drängelt sich an ihr vorbei, lässt sich auf eine der bänke plumpsen und klopft auf den sitz neben sich.

er dreht sich zu ihr um. "schönen guten abend!"
"hej, na.", antwortet sie, schlagfertig wie eh und je.
er dreht sich wieder um - ihr kampfgeist ist geweckt. irgendwas an ihm fasziniert sie, er strahlt etwas aus, dass sie nicht in ruhe lässt.
sie setzt sich zu ihrer freundin und sie reden, über den grö
ßten blödsinn. über die wetterfee von n24, die nichts kann, außer große brüste.

warum auch immer kommen sie darüber mit den dreien ins gespräch und wie durch zauberhand redet sie auf einmal nur mit ihm. sie merkt den alkohol, aber das ist ihr egal.

es wird ein langer, langer abend, wunderschön und im gleichen moment surreal. es passiert noch so einiges, doch was sich bei ihr am meisten einprägt, ist er.

sie gibt ihm nicht ihre nummer und fährt nicht mit ihm nach hause, obwohl sie gekonnt hätte - aber irgendwas ist da, was klar macht, dass das nicht nur ein einmaliger abend bleiben soll.

als er sie am nächsten tag trotzdem kontaktiert, über das weltweit bekannte netzwerk mit den blau-wei
ßen grundfarben, ist sie aufgeregt und freut sich wie ein kleines kind.


über ein jahr ist das jetzt her, und die beiden sind noch immer wahnsinnig glücklich miteinander,

Sonntag, 2. Dezember 2012

all this feels strange and untrue.

es ist voll. das stimmengewirr verschluckt all das, was mir vom tresen aus zugerufen wird, aber eigentlich ist das egal. wir sind nur zu zweit und restlos überfordert - seit stunden auf den beinen, seit tagen ohne wirklich nennenswerte arbeitspause. 
fast automatisch bewegen sich meine beine, als ich mein kunden-lächeln aufsetze und dem verliebt wirkenden pärchen die karten reiche.
ich rattere unser angebot herunter, verheddere mich in meinen worten und stolpere über meine gedankengänge.

ich lasse die beiden allein und hechte zur bar - die damen am anderen tisch tun mir so leid, ich will sie nicht warten lassen, aber ich kann einfach nicht mehr.

die restlichen zwei stunden der schicht fließt zäh und klebrig an mir vorbei.

als ich endlich mit meiner lieblingskollegin vorm personaleingang hocke, braucht es eine weile bis mir auffällt, dass mir vor erschöpfung tränen übers gesicht laufen.
schweigend sehen wir dem rauch zu, der sich seinen weg durch die eisige kälte in den himmel erkämpft.




im moment klingt alles was ich schreibe so unglaublich depressiv. das soll es rein gar nicht sein. es geht mir gut, wirklich, nur kommen mir beim schreiben häufig die gedanken an all das, was im moment nicht so läuft, wie es soll.

ich hoffe, wenn ich mal wieder richtig geschlafen habe, bekomme ich einen anständigen post mit fotos, guten gedanken und einem text über durchgetanzte nächte und durchgefrorene, klebrige zuckerwattehände zusammen - ich hoffe wirklich.